Die Forschung vom Geschäftsbereich Holz- und Zellulosechemie befasst sich mit den grundlegenden Reaktionen und Vorgängen bei der Verarbeitung von Buchenholz zu Regeneratfasern für Textilien und Vliesstoffe. Für die ökologische und ökonomische Produktion von qualitativ hochwertigem Zellstoff werden Modifizierungen des in Lenzing etablierten Sulfitprozesses durchgeführt und darüber hinaus neue, alternative Zellstoffverfahren untersucht. Dabei geht es auch um die Optimierung der Chemikalienrückgewinnung und die Verwertung der anfallenden Holzinhaltsstoffe (z.B. Hemicellulose).
Computergestützte Methoden wie die Prozeß-Simulation begleiten den Produktionsprozeß mit dem Ziel schlußendlich die gesamte Fabrik virtuell abzubilden und so Experimente erst einmal am Bildschirm ausführen zu können, bevor man damit in die Anlage geht. Ebenfalls von Interesse ist die Verwendung von Regeneratfasern in Verbundstoffen.
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